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Zu den Projekten

Institut für Zellbiochemie und Klinische Neurobiologie

Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE), Martinistraße 52, 20246 Hamburg, Tel.: 4717 3344, Fax.: 4717 4541


Wissenschaftliche Mitglieder

Dr. Friedrich Buck; Prof. Dr. Dietmar Richter; Prof. Dr. Hartwig Schmale

Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Dr. Mark Darlison; Dr. Akgün Ercan; Dr. Robert Harvey; Dr. Frank Hauser; Dr. Hans-Jürgen Kreienkamp; Dr. Wolfgang Meyerhof; Dr. Evita Mohr; Dr. Monika Rehbein; Dr. Christiane Schönrock

Allgemeiner Überblick

Im Institut für Zellbiochemie und klinische Neurobiologie werden die folgenden Themenschwerpunkte bearbeitet:


Das Institut betreibt Grundlagenforschung mit - wenn gegeben - klinischem Bezug. Ziel ist es, einerseits die Expression und Regulation von Neuropeptiden und -transmittern zu verstehen, andererseits die molekularen Mechanismen der Signalrezeption am Beispiel der Neuropeptidwirkung und des Geschmackssinnes aufzuklären. Diese Projekte werden finanziell durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Stiftung Volkswagenwerk sowie das Bundesministerium für Forschung und Technologie unterstützt.

Forschungsschwerpunkte

Expression und Regulation von Neuropeptiden

Dieses Forschungsgebiet befaßt sich


Molekulare Mechanismen der Signalrezeption

Es werden folgende Fragen bearbeitet:

  1. Wie gelangen extrazelluläre Signale in die Zelle, wie werden sie prozessiert und reguliert?
    Im Vordergrund der Arbeiten stehen dabei Untersuchungen zur Expression von Neuropeptid-Rezeptoren in einem heterologen System sowie die Regulation des ins Zellinnere transduzierten Signals. Hierfür werden molekularbiologische, elektrophysiologische und zellbiologische Methoden eingesetzt.
  2. Wie werden Geschmacksstoffe zu den Geschmacksrezeptoren transportiert und von diesen erkannt?
    Es wird die Beteiligung von Speicheldrüsenproteinen, die zur Klasse der Lipokaline gehören, an der Geschmacksrezeption untersucht, und es werden molekularbiologische Verfahren zur Identifizierung von Geschmacksrezeptoren eingesetzt.

Kongreßorganisation

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Anwendung in der Praxis

Es bestehen Zusammenarbeiten mit verschiedenen Kliniken in Hamburg, Amsterdam und New York, die das Ziel haben, den menschlichen Diabetes insipidus aufzuklären.

Technische Ausstattung

Es steht ein Service-Labor für DNA- und Peptidsynthesen sowie für DNA- und Proteinsequenzierungen zur Verfügung.

Ausstattungsmängel

Etwa 60% der Personal- und Sachmittel werden aus Drittmitteln, der Rest aus UKE-Haushaltsmitteln getragen. Es bestehen Schwierigkeiten bei Reparaturen und Ersatzbeschaffungen von Geräten.

Drittmittel 1996

FördereinrichtungBetrag
VW-Stiftung 34.000
DFG 1.100.000
BMFT 1.272.000
HFSPO 320.000
Gesamtförderung 2.726.000


Forschungsprojekte

4.130.01Analyse der Thyrotropin-Releasing Hormone-Rezeptor-Genregulation
4.130.02Molekularbiologie von Aminosäure-aktivierten Ionenkanal-Rezeptoren
4.130.03Dendritische Lokalisierung der mRNA Moleküle der Mikrotubulus-assoziierten Proteine 2 (MAP2)
4.130.04Sortierungsmechanismen und subzelluläre Lokalisation von Plasmamembranproteinen in neuronalen Zellen
4.130.05Intrazellulärer Transport von mRNA
4.130.06Signaltransduktion: Struktur-Funktionsuntersuchungen von Neurotransmitterrezeptoren und Ionenkanälen
4.130.07Molekulare Evolution von Neuropeptidrezeptoren
4.130.08Molekularbiologie der Geschmacksperzeption
4.130.09Molekulare Analyse von autosomal dominantem Diabetes insipidus beim Menschen

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