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Zu den Projekten

Abteilung für Molekularbiologie

Grindelallee 117, Verf.Geb. II, 20146 Hamburg, Tel.: 4123-4274


Wissenschaftliche Mitglieder

Professoren
Dr. Fritz Hölzel; Dr. Joachim Kruppa

Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Stefan Bachmann; Kerstin Büttner; Martina Donath; Andrea Dötze; Martin Gastmann; Dagmar Hahn; Stefan Hoth; Mathias Klee; Thomas Klokow; Swarupa Kundu-Michalik; Edgar Lipsius; Dagmar Möller; Dr. Peter Nollau; Dr. Oliver Rosen; Dr. Ulrich Scherdin; Dr. Jutta Schröder; Maren Steffen; Ragna Williams; Xiaosheng Wu

Allgemeiner Überblick

Im Berichtszeitraum war die Abteilungsleiterstelle vakant, d.h. die Abteilung wurde von Prof. Kruppa kommissarisch verwaltet. Sie bestand aus zwei wissenschaftlichen Gruppen mit jeweils einem Leiter, aus anderthalb MTA sowie aus einer Reihe von Doktoranden und Diplomanden. Die Arbeitsplätze waren z.T. in der Abt. Molkularbiologie in der Grindelallee angesiedelt, die andere Gruppe benutzte Räumlichkeiten in der Univ.-Frauenklinik, in der fast alle der in den vergangenen Jahren beschafften Geräte aufgestellt waren.

Forschungsschwerpunkte

Untersuchungen an Tumorzellen aus Brustdrüse und Ovarien des Menschen

Aufbau eines Mammatumor-Modellsystems der Ratte

Tiermodell für Histiozytome (Markophagen-Tumore); Monoklonale Antikörper gegen Markophagen-Membranproteine

Regulation der Expression von Vesicular Stomatitis Virus in Eukaryontischen Zellen

Molekulare Struktur und biologische Funktion des ribosomalen S6 Proteins

Kongreßorganisation

Mitbeteiligung an der Organisation der Jahrestagung 1996 der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie durch einen Workshop: "Nucleo-Cytoplasmic Transport".

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Anwendung in der Praxis

Die Untersuchung von Regulationsphänomenen der Proteinbiosynthese fördert das Verständnis von normalen und pathologischen Vorgängen bei entsprechenden Stoffwechselerkrankungen.

Außerdem besteht eine Zusammenarbeit mit onkologisch tätigen Klinikern hinsichtlich der möglichen Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis der Behandlung von Tumorpatienten.

Ausstattungsmängel

Im Berichtszeitraum hat die räumliche Aufteilung der Arbeitsgruppe den Zusammenhalt und die Kooperation untereinander erschwert; die zeitlichen Verluste konnten nur durch erhöhten Einsatz und mehr Arbeitsleistung aufgewogen werden.
Die apparative Ausstattung ist veraltet.
Die personelle Ausstattung war unausgewogen, da außer dem Leiter der Gruppe kein festangestellter Wissenschaftler im Hauptberuf an den Untersuchungen beteiligt werden konnte.

Drittmittel 1996

FördereinrichtungBetrag
Univ. Hamburg (Stipendium) 8.200
Roggenbuck-Stiftung 80.000
Industriemittel 10.000
Gesamtförderung 98.200


Forschungsprojekte

4.112.01Genomische Organisation der Globin-Gene bei Karpfen-artigen Fischen (Tilapien)
4.112.02Genomische Untersuchungen an humanen Tumorzellen aus Brustdrüse, Ovar und Endometrium
4.112.03Wachstums-assoziierte Gensequenzen bei Tumorzellen der Ratte
4.112.04Wirkungsweise von Phospholipid-Analoga bei humanen Tumorzellen
4.112.05Expressionsmuster von spezifischer mRNA bei humanen Karzinomzellen nach Induktion der Resistenz gegen ein zytostatisch wirksames Phospholipid
4.112.06Regulation der Expression von Vesicular Stomatitis Virus in eukaryotischen Zellen
4.112.07Struktur und Kerntransport von ribosomalen Proteinen
4.112.08Charakterisierung von Scatter-Faktor Aktivitäten bei Tumorzellen

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