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Wissenschaftliche Mitglieder
Professor
Dr. Günter Delling
Assistenten
Dr. Thomas Dreyer; Dr. Heike Welkerling; Dr. Eduard Wolf
Allgemeiner Überblick
Die Abteilung Osteopathologie wurde 1987 als Teil des Instituts für Pathologie etabliert. Da die morphologische Diagnostik und Forschung auf dem Gebiet der Knochenerkrankungen in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat, fällt der Abteilung Osteopathologie eine überregionale Bedeutung zu. Das Fach wird im Rahmen der Krankenversorgung für Knochentumoren, metabolischen Osteopathien, lokalen Knochenerkrankungen sowie Erkrankungen des Knochenmarks im UKE vertreten, außerdem in der Lehre und Forschung. Die Abteilung ist an Therapiestudien mit einem umfassenden methodischem Spektrum beteiligt. Besonders die zunehmende volkswirtschaftliche Bedeutung der Osteoporose erfordert einen umfassenden pathologisch-anatomischen Einsatz in Diagnostik und Forschung. Wissenschaftliche Mitarbeiter anderer Institutionen werden in der Abteilung Osteopathologie in der Pathophysiologie und Morphologie von Knochenerkrankungen ausgebildet. Es wird ein Knochentumorregister mit besonderem Schwerpunkt für den norddeutschen Raum seit 1975 geführt.
Forschungsschwerpunkte
Die Abteilung Osteopathologie hat in den Jahren 1994 bis 1996 vier wissenschaftliche Schwerpunkte in mehreren Forschungsprojekten bearbeitet. Diese sind:
Wissenschaftliche Zusammenarbeit
Anwendung in der Praxis
Die Forschungsergebnisse haben besonders auf dem Gebiet der Knochentumoren unmittelbar Anwendung in der klinischen Praxis bzw. Therapie. Die Ergebnisse der dreidimensionalen Analyse bei der Osteoporose haben zur Entwicklung neuer Therapieansätze geführt. Sämtliche, für wissenschaftliche Untersuchungen entwickelten Präparationsverfahren in den Laboratorien der Abteilung Osteopathologie werden in der Diagnostik, d.h. in der Krankenversorgung eingesetzt.
Ausstattungsmängel
Die Abteilung Osteopathologie ist entsprechend den Anforderungen in der Krankenversorgung räumlich außerordentlich beengt untergebracht. Die beantragten Forschungsprogramme sind in einem Umfang bewilligt, der exzellente Forschungsvoraussetzungen für junge wissenschaftliche Mitarbeiter bietet.
Drittmittel 1996
| Fördereinrichtung | Betrag |
| DFG | 120.000 |
| Hamburger Krebsgesellschaft | 220.000 |
| Gesamtförderung | 340.000 |
Forschungsprojekte
| 4.084.01 | Skelettentwicklung und Längenwachstum |
| 4.084.02 | Osteointegration bei Endoprothesenmaterialien |
| 4.084.03 | Verbesserung der Knochentumordiagnostik |
| 4.084.04 | Modernisierung der dezentralen Datenbank des Hamburger Knochentumorregisters |
| 4.084.05 | Einheilung von Stents in Gallengänge |
| 4.084.06 | Bilddatenbank Knochentumorregister |
| 4.084.07 | Chrondobalstisches Sarkom (Chondrosarkom grading) |
| 4.084.08 | Bedeutung und Regulation der Apoptose am Osteosarkom |
| 4.084.09 | Pathomorphologie von Wirbelsäulenerkrankungen und ihre Abgrenzung zum Normalen |
| 4.084.10 | Histomorphometrische Analyse metabolischer Osteopathien |
| 4.084.11 | Hamburger Knochentumor-Register |
| 4.084.12 | Regressionsgradbestimmung an Osteosarkomen nach Chemotherapie |
| 4.084.13 | Bedeutung und Regulation der Apoptose beim Osteosarkom |
| 4.084.14 | Knochenstruktur und Endoprothesen |
| 4.084.15 | DNA-zytometrische Messungen, zytogenetische Untersuchungen und FISH-Untersuchungen an Knochentumoren unterschiedlicher Histogenese im Rahmen des Hamburger Knochentumor-Registers |