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Wissenschaftliche Mitglieder
Professoren
Dr. Bernt Bühnemann; Dr. Detlev Joost; Dr. Klaus-Peter Martens; Dr. Dirk Olsen
Hochschulassistenten/Assistenten/wiss. Mitarbeiter
Christian Depken (seit Okt. 95); Sonja Duby (seit April 96); Harald Maihold (seit Juni 96); Stefan Späth (bis März 94); Kay Wollgast (bis Sept. 94); Stephanie Zöllner (seit Okt. 94)
Allgemeiner Überblick
Das Seminar für Bürgerliches Recht und Zivilrechtliche Grundlagenforschung ist eine Einrichtung, die in erster Linie dem zivilrechtlichen Lehrbetrieb dient, daneben aber auch die Literatur für den Forschungsbetrieb im wesentlichen bereitstellen muß. Sie wird frequentiert von den Studenten der juristischen Fachbereiche, Gerichtsreferendaren, Doktoranden, verschiedentlich auch von Rechtsanwälten.
Wie in den Vorjahren ist die Besucherzahl ungewöhnlich groß und noch keine Entlastung erkennbar. Weitere räumliche Kapazitäten stehen nicht zur Verfügung, so daß eine Verbesserung der schwierigen Gesamtsituation weiterhin nicht zu erwarten ist. Auch die angespannte finanzielle Lage des Seminars sowie die Schwächen im personellen Bereich sind erhalten geblieben. Bezüglich der Finanzausstattung wirken sich weiterhin negativ die gestiegenen Preise für Fachliteratur sowie die wachsende Anzahl an sich notwendig anzuschaffender Bücher und Zeitschriften aus. Dies führt zu den bereits früher beklagten Engpässen.
Forschungsschwerpunkte
Der gemeinsame Bezugspunkt aller Forschungsprojekte besteht in der Wahrung der Dogmatik des allgemeinen Zivilrechts, das gemeinsame Ziel darin, auf der Grundlage der anerkannten Methoden der Rechtsauslegung und Rechtsanwendung die Einheit des Zivilrechtes zu gewährleisten.
Einzelne Forschungsschwerpunkte liegen im Gesellschafts- und Arbeitsrecht, im Bereich der Rechtsinformatik sowie in demjenigen des Bürgerlichen Rechts. Auch die ältere sowie die jüngere Rechtsgeschichte bilden weiterhin einen wichtigen Forschungsbereich des Seminars für Bürgerliches Recht.
Wissenschaftliche Zusammenarbeit
Eine Zusammenarbeit erschöpft sich wie bisher in gelegentlichen Gemeinschaftsprojekten mit anderen Fachkollegen. Institutionalisierte Formen wissenschaftlicher Kooperation mit anderen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bestehen nicht.
Ausstattungsmängel
Angesichts der überaus großen Studentenzahlen im Fachbereich Rechtswissenschaft I und der grundsätzlichen Bedeutung der zivilrechtlichen Ausbildung innerhalb des juristischen Studiums ist eine Konzentration der ohnehin knapp bemessenen Mittel auf den Erwerb von Studienliteratur unumgänglich. Darunter leiden wie auch schon in den Vorjahren die Belange des Forschungsbereichs. Die Geschäftsführung des Seminars steht deshalb fortlaufend unter dem Zwang, den Erwerb forschungsrelevanter Literatur zugunsten der Ausstattung mit Lernmaterialien einzuschränken.
Drittmittel 1996
Keine Angaben
Forschungsprojekte
| 2.010.01 | Probleme des GmbH- und Personengesellschaftsrechts |
| 2.010.02 | Arbeitsrechtliche Probleme |
| 2.010.03 | Staudinger II, 362-386 |