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11. Juni 2009

Erklärung des Hochschulrats



In seiner regulären Sitzung am 11. Juni 2009 hat sich der Hochschulrat (HR) intensiv mit der in der Universität und Öffentlichkeit geäußerten Kritik an der Präsidentin der Universität beschäftigt.
 
In seiner Stellungnahme vom 4. Juni 2009 hatte der HR bereits hervorgehoben, dass er das Präsidium in seiner Bemühung, zusammen mit den Fakultäten den von der Politik geforderten Struktur- und Entwicklungsplan (STEP) aufzustellen, sehr unterstützt. Er hat in einer ersten Lesung eines Teilentwurfs des STEP gesehen, dass die angestrebte Profilbildung der Universität und ihrer Fakultäten und die damit verbundenen konkreten Maßnahmen sehr weit fortgeschritten sind. In seiner heutigen Sitzung hat der HR auf die noch offenen Fragen zufriedenstellende Antworten erhalten. Der HR würdigt die großartige Leistung, die seitens der Fakultäten, des Präsidiums und der Universität insgesamt erbracht worden ist. Der HR geht davon aus, dass der Akademische Senat (AS) in seiner nächsten Sitzung eine Stellungnahme zum STEP abgibt. Auf dieser Basis wird der HR den endgültigen Beschluss zum STEP fassen.
 
Andererseits stellt der HR fest, dass in Teilen der Universität ein erhebliches Konfliktpotential entstanden ist, das in den letzten Tagen zu auch öffentlich geäußerter Kritik geführt hat.  
 
Aus Sicht des Hochschulrats ist es angesichts der vom Hochschulgesetz beabsichtigten und für die Wettbewerbsfähigkeit der Universität notwendigen großen Veränderungen nicht verwunderlich, dass im Prozess der Umsetzung Probleme auftreten. Diese müssen dringend gelöst werden. Das kann nur in enger Zusammenarbeit zwischen den Gremien der Universität, den Dekanen und dem Präsidium gelingen.  
 
Der HR hat in einer achtstündigen Sitzung intensive Gespräche mit der Präsidentin, den Vizepräsidenten, der Kanzlerin und der Senatorin geführt. Diese Gespräche wird er in den nächsten Tagen und Wochen mit allen Dekanen, Mitgliedern des AS und anderen relevanten Gruppen und Personen fortführen. Er fordert alle Beteiligten auf, konstruktiv bei der Identifikation und Beseitigung der Kritikpunkte zusammenzuarbeiten. Der HR will damit die für die Universität bestmögliche Lösung sicherstellen.
 

Hamburg, 11. Juni 2009
 
Prof. Dr. Albrecht Wagner
 
Geschäftsstelle des Hochschulrats
der Universität Hamburg
 

 

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